Der Australian Terrier

Schon seit jeher werden Hunde unter Menschen gehalten, da sie im Allgemeinen sehr anhänglich sind und ein Rudelleben, das ähnlich einer Familie ist, bevorzugen.
Allerdings kann man den Charakter eines Hundes nicht pauschalisieren, da dieser von Rasse zu Rasse Differenzen aufweist. Vor allem Familien mit Kindern fragen sich häufig, welche Art Hund die Richtige für die Familie ist, denn das Leben mit dem Vierbeiner soll möglichst harmonisch verlaufen.
Ein besonders treuer Familienhund is zum Beispiel der Australian Terrier.

Der Ursprung dieser Rasse liegt in Australien. Dort kam es zu Kreuzungen zwischen europäischen Terrierrassen aus England und dem australischen Sydney Silky. Ziel dieser Zucht war ein scharfsinniger, wendiger und robuster Hund, der sowohl an die dortigen Klima- , als auch an die Arbeitsbedingungen angepasst sein sollte.
So wurde diese symphatische Hunderasse erstmals 1880 in Melbourne vorgestellt und 1921 Zuchtstandards festgelegt.

Sie fragen sich nun sicher, wie die Zuchtstandards aussehen, und was diesen vierbeinigen Gefährten ausmacht. Besonders, wenn Sie selbst planen, Hunde zu züchten, sollten die Ziele der Zucht folgende sein:

Das Aussehen:
Er ist kräftig und relativ niedrig(25cm) im Körperbau und im Verhältnis zur Höhe relativ lang. Der Terrier besitzt harsches, dichtes Körperhaar von circa 6 cm Länge und eine Halskrause, dabei ist die Unterwolle sehr weich und in blau, sandfarbig oder rot getönt. Der Schopf weist dieselben Färbungen auf. Bei der Geburt sind die kleinen Welpen allerdings noch schwarz und auch die Fellkrause entwickelt sich erst noch. Das Kopfhaar ist sehr weich, und die Ohren sind recht klein, spitz und aufrecht stehend.
Die Haarstruktur ermöglicht Ihnen eine denkbar einfache Pflege, bei der lediglich gebürstet und gekämmt wird. Ab und zu sollten sie bei der Pflege überstehende Haare auszupfen. Mehr ist jedoch nicht nötig, da das natürliche Aussehen erhalten bleiben soll.

Der Charakter:
Er ist ein sehr robuster, fröhlicher und anhänglicher Familienhund, dabei wachsam und intelligent. Mit ein wenig Konsequenz können Sie ihn gut erziehen und auch bei Kontakt mit anderen Hunden bereitet er keine Probleme.

Die Zucht:
Hierbei sind die Inhalte der festgelegten Zuchtordnung von großer Bedeutung.
Weiterhin besitzen Züchter einen so genannten Zwingernamen, der in eine Züchterliste eingetragen werden muss. Zukünftige Züchter müssen außerdem eine Zuchterlaubnis beantragen, sowie ausreichend Kenntnisse über mögliche Welpeninfektionen, Artgerechte Haltung und Aufzucht und die gesamte Zuchtordnung haben. Nur dies garantiert Ihnen einen gesunden Australian Terrier.
Eine liebevolle und klare Erziehung sollte allerdings auch selbstverständlich sein, da Australian Terrier nach wie vor einen typischen Terriercharakter besitzen.