Der Schäferhund

Unter dem Namen Schäferhund werden viele unterschiedliche Rassen geführt. Urspründlich war es ein Hund zum Hüten von Schafen. Anfang des 19.Jahrhunderts kam es durch Max von Stephanitz und anderen Züchtern zu unterschiedlichen Fellvarianten. Es gab lang-, stock- und rauhaarige Schäferhunde mit einem intelligenten und gehorsamen Wesen. Auch in alten Geschichtsbüchern wird von einem „wolfsähnlichen Hund “ berichtet, welcher heute in verschiedene Rassegruppen unterteilt wird.
Der Rasseverband FCI kennt heute u.a. den belgischen, holländischen,amerikanisch – kanadischen und deutschen Rassevertreter.

German Shepherd Hunde Tierbedarf

Rassestandard
Der Schäferhund hat Stehohren. Die Schulterhöhe darf zwischen 60 und 65 cm betragen. Hündinnen sind etwa 10 cm kleiner. Das Gebäude ist gut bemuskelt und ohne Fett. Der Hund macht insgesamt einen agilen und harmonischen Eindruck. Die Nase ist schwarz. Der Kopf verläuft keilförmig und die Kopfgröße ist entsprechend ästhetisch zum Körper.

Fellfarben und -längen
Das Fell zeichnet sich besonders durch ein wettertaugliches und pflegearmes, dichtes und enganliegendes Deckhaar mit ebenso dichter Unterwolle aus. Die Farbe ist schwarz und braun, schwarz und grau oder schwarz.
Andere Farbvarianten werden heute ebenso gezüchtet, aber nicht bei Ausstellungen anerkannt. Die weiße Farbe, auch bekannt als amerikanisch – kanadisch, wird erst seit 2003 durch den FCI in Deutschland als eigene Rasse anerkannt. Das Haar ist nur als Stockhaar gewünscht. Langhaarige Varianten, oft auch als altdeutsch bezeichnet, werden nach wie vor gezüchtet, auf Ausstellungen allerdings sind diese nicht erwünscht.

Wesen
Bei erfolgreicher Zucht zeichnet er sich durch ein ruhiges, gehorsames und gelehriges Wesen aus.
Dadurch eignet sich diese Rasse besonders als Schutz-, Dienst-, Polizei-, Rettungs- und Begleithund. Die weltweit beliebteste Hunderasse wird für alle Aufgaben vielseitig eingesetzt. Als Fährten-, Blinden- und Spürhund hat er sich ebenso erfolgreich ausgezeichnet, wie auch als Haus und Hütehund.

Massenzucht und Erkrankungen
Durch Überzüchtung gibt es leider eine Vielzahl von rassetypischen Erkrankungen. Neben psychischen Auffälligkeiten, wie Aggressivität, Nervosität und Angst, treten häufig Hüftdysplasie, Athritis, Magen – Darmbeschwerden, Augenleiden, Ellenbogendysplasie und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse auf.
Um die Qualität der Rasse zu verbessern wurden Hunde mit schweren Dysplasien von der Zucht ausgeschlossen.
Die schwere der Erkrankungen wird heute im Zuchtbuch klassifiziert.